Besonders in Basel ist die Fastenwähe zur Fasnachtszeit beliebt. Wir backen das leckere Gebäck zu Hause nach.
Zubereitung
- Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Salz gut mischen. In der Mitte eine Vertiefung eindrücken. Die Hefe zerbröckeln und mit dem Zucker sowie ½ dl lauwarmer Milch auflösen. In die Mehlmulde giessen, von der Mitte aus mit etwas Mehl zu einem flüssigen Teig rühren und mit wenig Mehl bestäuben. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch decken und den Vorteig bei Zimmertemperatur etwa 20 Minuten aufgehen lassen.
- Inzwischen in einer Pfanne die Butter schmelzen lassen. Die restliche Milch beifügen und alles auf Handwärme abkühlen lassen.
- Die Milch-Butter-Mischung zum aufgegangenen Vorteig geben und alles zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Die Schüssel mit einem leicht feuchten Tuch decken und den Teig an einem warmen Ort nochmals 1 Stunde aufgehen lassen.
- Aus dem Teig 12 ovale Laibchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder eine Platte geben, mit einem Tuch decken und im Kühlschrank nochmals 1½ Stunden ruhen lassen.
- Nun die Teiglaibchen zu einem Oval von etwa 15 cm drücken – am besten mit einem Wallholz – und mit einem scharfen Küchenmesser in der Mitte versetzt 4 tiefe Einschnitte anbringen. Dann die länglichen Fladen vorsichtig in die Breite ziehen, sodass aus den Schnitten 4 «Löcher» entstehen; allenfalls mit den Fingern etwas nachformen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Nochmals mit einem Tuch bedeckt ½ Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.
- Unmittelbar vor dem Backen Eigelb und Milch verrühren und die Fastenwähen damit bestreichen. Nach Belieben mit etwas Kümmelsamen bestreuen.
- Die Fastenwähen im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen auf der zweituntersten Rille etwa 20 Minuten goldbraun backen.
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