Resultate der Panelstudien
In unzähligen Varianten ist es überall und fast jederzeit erhältlich: das Brot. Sei es bei der Bäckerei, beim Grossverteiler oder im Tankstellenshop. Doch wer isst wann, wie oft und wo welche Sorte von Brot? Fünf Fakten aus den Panelstudien «Schweizer Brot Nullmessung 2016» und «Folgemessung 2017».
1. Mars vs. Venus
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Das Geschlechterverhältnis der Brotesser in der Schweiz ist ausgewogen. Nur bei den Gipfeli (62%) und Sandwiches (50%) greifen die Männer signifikant häufiger zu, als die Frauen (Gipfeli 47%, Sandwiches 40%). Warum das wohl so ist?
2. Alter ist nur eine Zahl
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Über alle Altersgruppen hinweg werden Brot und Feinbackwaren konsumiert. Im Zentrum des Konsums steht das klassische Brot, gefolgt von Zopf und Kleinbroten. Interessant ist, dass 15-29-jährige signifikant häufiger zu Gipfeli (70 %) und Sandwich (60%) greifen, als alle älteren Altersgruppen.
3. Röstigraben? Brötligraben!
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In der Deutschschweiz essen 72 % täglich oder mehrmals pro Woche ein Zmorge, 69 % ein Zmittag, 82 % ein Znacht und 42 % eine Zwischenmahlzeit. In der Romandie sind es 76 %, 74 %, 82 % und 36 %. Wir sehen also, dass die Romands damit häufiger ein zMorge, aber weniger oft eine Zwischenmahlzeit (Znüni, Zvieri) einnehmen, als die Deutschschweizer/innen. Mehr zu diesem Brötligraben haben wir hier für dich zusammengefasst.
4. Wieso, weshalb, warum?
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Was schätzen Herr und Frau Schweizer an ihrem Brot? Die wichtigsten Kaufkriterien sind Frische, Nähe des Einkaufsorts und Knusprigkeit. Weiter wurden die Mehlsorte, die Swissness und die grosse Auswahl genannt. Kein Wunder, schliesslich nimmt die Schweiz international eine Spitzenposition ein, wenn es um die Qualität und Vielfalt an Brotsorten geht.
5. Lieblinge
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Auf die Frage, welches Brot resp. welche Backware denn so gegessen wird, liegt das klassische Brot an der Spitze, gefolgt vom Zopf und den Kleinbroten. Gipfeli, Toast und Sandwiches liegen im Mittelfeld während Feinbackwaren und Fladenbrote am wenigsten oft konsumiert werden.