Er ist der unbestrittene König der Schweizer Sonntagsgebäcke, konkurrenzlos fast schon: der Zopf. In Unterwalden jedoch muss er sich die Herrschaft über den Frühstückstisch mit einem ebenbürtigen Gegner teilen, dem Rosinenweggen.
Zubereitung
- Das Mehl sieben, ca. 1/3 zurückbehalten und am Schluss beifügen.
- Die Hefe mit der Milch anrühren und zugeben.
- Salz, Butter, eventuell das Ei, die Rosinen und den Rest des Mehles beifügen und den Teig kneten.
- Gut aufgehen lassen und während dieser Zeit ein- bis dreimal kneten.
- Weggen in beliebiger Grösse formen, mit der Schere in regelmässigen Abständen Einschnitte machen, so dass beim Backen Spitzchen entstehen.
- Die Weggen aufgehen lassen, eventuell kaltstellen, mit Ei bestreichen.
- Backen: In den kalten Ofen schieben, während ca. einer Stunde bei 175°C backen, etwas mehr Unter- als Oberhitze.
Ähnliche Beiträge
Pfilenbrot
Vor Ort munkelt man, das Brot wurde benannt nach dem griechischen Wort für Freund, „philos“ und einem spätmittelalterlichen Brauch, nach dem sich Freunde untereinander mit besonders schönem Brot zu beschenken pflegten.

Dominobrot
Eine verspielte Znüni-Variation. Kinder mögen es verspielt, auch beim Essen. Das Dominobrot bringt das klassische Spiel auf das Pausenbrot.

Marronibrot
Herbstzeit ist Marronizeit! Wenn im Herbst die Blätter fallen und es draussen wieder Nass wird, ist es Zeit, Marroni zu backen. Besonders lecker ist das Marronibrot zu Wild und Käse.
