Der Roggenring stellt eine althergebrachte Gebäcksform von Bergbauern dar. Als Wochen- oder gar Monatsvorrat lassen sich die Ringe an Stangengestellen dekorativ aufhängen und lagern. Der Tipp für Gastronomen mit Brotkultur!
Mindestens zwei Drittel des Teigs bestehen aus Roggen-, der Rest aus Weizenmehl. Bevor das Brot gebacken wird, wird der Ring in Mehl gewendet und dreimal eingeschnitten.
Zubereitung
- Mehle und Hefe in eine grosse Schüssel geben, das Wasser beigeben und mischen, bis der Teig zusammenhält.
- Nach 5 Minuten das Salz beigeben und mischen.
- Den Teig auf den leicht mit Mehl bestreuten Tisch stürzen und tüchtig durchkneten, bis er weich und elastisch ist (etwa 10 bis 15 Minuten).
- Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch (oder Plastik) zudecken.
- Den Teig ca. 40 bis 50 Minuten ruhen lassen, bis er doppelt so gross geworden ist.
- Den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Zwei Teigstücke schonend in 40 bis 45 cm lange Stränge formen und je die beiden Enden je miteinander verbinden.
- Mit Roggenmehl bestauben, umdrehen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und 20 Minuten ruhen lassen.
- Vor dem Backen umdrehen und mit einer Klinge dreimal einschneiden.
- Dann rund 45 Minuten im Ofen backen.
Tipp
Dieses und andere köstliche Brotrezepte finden Sie in den Büchern «Schweizer Bäckerei» und «Brot», herausgegeben von der Richemont Fachschule.
Ähnliche Beiträge
Käse-Brotkugeln
Wie wäre es mit diesen kleinen Köstlichkeiten zum Apéro?

Um Ali (Süsser Gipfeli-Auflauf)
Unverschämt lecker: Der ägyptische süsse Croissantauflauf mit Milch. Und ein optimaler Verwerter, wenn ein paar Gipfeli beim Brunch übrig geblieben sind.

Fotzelschnitte – klassisches Schweizer Rezept
Einst gängige einfache Speise armer Ritter, heute etwas in Vergessenheit geraten – nach wie vor gluschtig süss.
