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Brot- und Futtergetreide

Brot- und Futtergetreide

In der Schweiz wird Getreide für zwei Zwecke angebaut: Als Rohstoff für Brot und als Bestandteil für Futtermischungen für Tiere.

Schweizer Brot

2017 haben die Bäuerinnen und Bauern in der Schweiz 971’000 Tonnen Getreide produziert, wobei es sich um 446’000 Tonnen Brotgetreide und 525’000 Tonnen Futtergetreide handelt.

Brotgetreide: Schweizer Getreide für Schweizer Brot

Für die menschliche Ernährung werden vorwiegend Weizen, Dinkel und Roggen angebaut. Diese Getreidearten beanspruchen etwas mehr als die Hälfte der Landwirtschaftsfläche für Getreide. Pro Einwohner und Einwohnerin der Schweiz wird rund eine Are mit Brotgetreide bepflanzt. Damit produziert die Schweiz 80 bis 85 Prozent des benötigten Brotgetreides selber. Pro Kopf und Tag werden in der Schweiz 246 Gramm Getreide konsumiert, in Form von Brot, Teigwaren, Reis oder Müsli.

Futtergetreide als Rohstoff für Tierfutter

Futtergetreide ist ein wichtiger Bestandteil von Futtermischungen für Tiere. Insbesondere Gerste, Körnermais, Triticale, Futterweizen und Hafer werden angebaut. Futtergetreide unterscheidet sich in der Qualität von Brotgetreide und bringt weniger gute Mahl- und Backeigenschaften mit. Der Nährwert ist jedoch ähnlich. In Futtermischungen wird es als Energieträger eingesetzt, neben Proteinträgern wie Soja- und Rapskuchen. Kleie wird als Nebenprodukt aus dem Mahlen von Brotgetreide ebenfalls in Tierfuttermischungen verwendet.

 

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