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Die Sammelstelle

Die Sammelstelle

Vom Feld gelangt das Getreide in die Sammelstelle und wird dort geprüft, gereinigt und gelagert.

Schweizer Brot

Die erste Station des Getreides nach der Ernte ist eine sogenannte Sammelstelle. Das Getreide gelangt via Lastwagen dorthin, oder der Bauer bringt es mit dem Traktor selbst in die Sammelstelle in seiner Region. In grossen Getreideanbaugebieten ist die Mühle oft mit der Getreidesammelstelle identisch, wo das Getreide bis zur Vermahlung in den Silos zwischenlagert.

Genaue Kontrolle der Qualität des Getreides

In einem ersten Schritt prüft die Sammelstelle die Qualität des Getreides:

  • Die Feuchtigkeit des Getreides wird gemessen, um die Lagerfähigkeit zu bestimmen.
  • In regnerischen Jahren wird die Fallzahl bestimmt, um zu sehen, ob das Getreide schon keimt.
  • Zusätzlich wird geprüft, ob das Getreide Pilzgifte aufweist und aussortiert werden muss.
  • Zunehmend wichtig ist heute die Bestimmung des Proteingehaltes resp. des Gehaltes der Klebereiweisse. Sie bestimmen die Backfähigkeit und damit die Qualität des Brotes.

Reinigung und Einlagerung

Besteht das Getreide die Qualitätskontrolle, wird es in der Sammelstelle angenommen, gereinigt, wenn nötig getrocknet und eingelagert. Die Lagerung ist aufwändig und wichtig, es gilt viele Vorgaben zu beachten: Bio-Getreide darf nicht mit Getreide aus konventionellem oder extensivem Anbau gemischt werden, die Getreidesorten müssen getrennt aufbewahrt werden und nasser und trockener Weizen muss separiert und wenn nötig getrocknet werden.

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