Für das Schweizer Getreide von morgen
Die Forschung hilft, neue Getreidesorten zu züchten. Bund, Hochschulen und Züchter arbeiten dabei Hand in Hand.
Neue Umweltbedingungen verlangen neue Züchtungen
Unsere Gesellschaft hinterfragt den Einsatz von Chemie in der Landwirtschaft immer mehr. Dahinter stecken ökologische und gesellschaftliche, aber auch marktwirtschaftliche Gründe. In Zukunft ist es deshalb wichtig, mit Getreidesorten zu arbeiten, die gegen Krankheiten resistenter sind und mit weniger Düngemittel und Pflanzenschutzmitteln auskommen.
Ausserdem sind die Getreideproduzenten auf gute Erträge angewiesen – das wird in Zeiten klimatischer Extremsituationen immer schwieriger. Für die Schweiz ist es deshalb wichtig, bestehende Getreidesorten zu verbessern und erfolgreiche neue Sorten zu züchten.
Neue Züchtungstechnologien entwickeln
Die Züchtung neuer Sorten ist aber lange und aufwändig. Sie kann 10 bis 15 Jahre dauern, ein langer Weg mit vielen Rückschlägen. Hier kann die Pflanzenforschung helfen. Sie unterstützt die Züchter, indem sie den Züchtungsprozess verbessert und neue Züchtungstechnologien entwickelt. Sie hilft besser zu verstehen, was Getreidesorten gegenüber Krankheiten oder Pilzen resistent macht.
Ausserdem will sie neue Methoden entwickeln, mit denen es besser gelingt herauszufinden, ob eine neue Züchtung erfolgreich sein wird oder nicht. Das ist entscheidend, um den gesamten Züchtungsprozess effizienter zu machen.
Hochschulen und Bund arbeiten zusammen
In der Schweiz kümmert sich neben Hochschulen und Universitäten vor allem Agroscope um die Getreideforschung. Agroscope ist Teil des Bundesamtes für Landwirtschaft und arbeitet eng mit anderen Organisationen der Saatgutproduktion zusammen.
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