Dieses aus zwei runden, aneinandergeschobenen Teilen bestehende Brot wird oft auch als Kommissbrot bezeichnet. Der Name weist auf eine frühere Militärbrotform im benachbarten Deutschland hin.
Bestehend aus Ruch- oder Halbweissmehl werden zwei Teigteile zum Backen aneinandergeschoben. Da es nicht geschnitten wird, muss es eine Vollgare aufweisen, damit das Brot seine schöne, glatte Oberfläche erhält.
Zubereitung
- Mehl und Hefe in eine grosse Schüssel geben, das Wasser beigeben und mischen, bis der Teig zusammenhält.
- Nach 5 Minuten das Salz beigeben, den Teig insgesamt ca. 10 bis 15 Minuten geschmeidig kneten.
- Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch (oder Plastik) zudecken.
- Den Teig ca. 60 Minuten ruhen lassen, bis er doppelt so gross geworden ist.
- Den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Den Teig aus der Schüssel nehmen, leicht zusammendrücken, in zwei Stücke teilen und rund formen.
- Die zwei runden Teile auf dem Backblech aneinanderschieben und nochmals 30 bis 40 Minuten gehen lassen.
- Im Ofen für rund 50 Minuten backen und danach gleich mit heissem Wasser bestreichen.
Tipp
Dieses und andere köstliche Brotrezepte finden Sie in den Büchern «Schweizer Bäckerei» und «Brot», herausgegeben von der Richemont Fachschule.
Ähnliche Beiträge
Zopfstern – festliches Zopf-Rezept
Advent, Advent ein Lichtlein brennt...und damit ist auch wieder Zeit für den Zopfstern!

Freiburgerbrot
Heute aus Weizen- und Roggenmehl hergestellte Brotsorte, die ihren Ursprung im Rüä-Brot des Sensebezirks hat. Das perfekte Partybrot, da es stückweise abreissbar ist. Der Teig besteht aus je einem Drittel Ruch-, Halbweiss- und Roggenmehl. Für seine typische Form wird der Teig rund und flach...

Zupfbrot vom Feuer
Ein einfaches Zupfbrot mit Zutaten die der Kühlschrank gerade hergibt. Die ideale Beilage zum spontanen Grillabend.
